Eine der wichtigsten Eigenschaften
der mikroamorphen Solarzellen: Sie bestehen aus mindestens zwei photoaktiven Schichten, die zusammen nur 0,002 mm "dick" sind ein Haar ist ca. 40 mal dicker. Diese geringen Schichtdicken sind möglich, weil mikroamorphes Silizium besonders viele Photonen absorbieren kann.
Zum ersten Teil des Begriffs: Mikrokristallines Silizium hat eine sehr feinkörnige Struktur aus winzigen Kristallen, deren Größe weniger als 0,001 mm beträgt. Der Begriff "amorph" ist griechischen Ursprungs und bedeutet "ohne Gestalt" – die für kristallines Silizium typische Ordnung fehlt beim amorphen Material völlig. Es herrscht totale Unordnung, wenn man über den unmittelbaren molekularen Nahbereich hinausschaut. Beide zusammen – amorphe und mikrokristalline Schichten – ergeben eine mikroamorphe Dünnschichtsolarzelle, die leistungsfähiger als die bewährte amorphe Dünnschichtzelle ist. |